Liebe Freunde, liebe Mitbürger, liebe Zeitgenossen

…und dann kam die Zeit der wahlalternative2013. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass ich in der wa2013 und in unserer Partei ein Mann der allerersten Stunde bin.
…weil ich den Auftrag unserer Mitstreiter bekommen habe, den Namen unserer Partei und das Logo zu entwickeln.
…ich arbeitete also am Namen der Partei. Und da dachte ich: „Es wäre endlich an der Zeit eine Alternative für Deutschland zu haben.“

Mich erinnert die propagierte Alternativlosigkeit der Kanzlerin – eine politische Dummheit ohnegleichen – immer an ein Zitat aus monarchischen Zeiten.

„Es ist dem Untertanen untersagt, seine begrenzten Einsichten als Maßstab an die Entscheidungen der Obrigkeit anzulegen.“ (Gustav von Rochow, preußischer Innenminister und Staatsminister, 1838)

Alternativlos heißt doch nichts anderes als: „Halt’s Maul, Bürger, Du verstehst von der Sache nichts.“ Alternativlos heißt auch: „Wir Politiker entscheiden und wir haben es auch nicht nötig uns beim Bürger rückzuversichern.
Aber die Politiker täuschen sich: Wir Bürger nehmen es nicht mehr hin, dass wir ungefragt und ohne Zustimmung in eine Währungsunion und dann in eine Bankenunion, und dann still und heimlich in eine Schuldenunion und dann in eine Transferunion, dann in eine Sozialunion und dann endgültig in eine Armutsunion geführt werden.
Das Experiment EURO ist gescheitert. Rettung ist ein Unwort, denn Insolvenzverschleppung wäre das deutlich unangenehmere aber richtige Wort.
Wir sagen Euch, die ihr unheilbare EUROmantiker seid: Wir lehnen den EURO doch nicht ab, weil wir die D-Mark wiederhaben wollen. Sondern, weil er eine schädliche, dysfunktionale und uns alle bedrohende Fehlkonstruktion ist.

„Frau Merkel und Herr Schäuble, verschweigen Sie uns doch nicht fortdauernd die Risiken Ihrer Politik. Bekennen sie doch endlich, was das wahre Ziel Ihrer Europapolitik und die Ihrer Komplizen in der Pseudo-Opposition ist. Was Sie wollen, ist die Schaffung eines Superstaats mit zentralistischer Lenkung, identischer Fiskalpolitik und umverteilender Transferunion.“

Kurz: Das vollkommene Politikerparadies. Die Schaffung eines neuen Feudalsystems. Mit dem neuen Politadel an der Spitze und unten das tributpflichtige Volk. Wir haben in unserem Wahlprogramm der Alternative für Deutschland zu den wichtigen Dingen in unserem Land eindeutige Positionen bezogen. Und ich sage, Deutschland hat eine Menge Probleme, die aber nicht angesprochen, ja förmlich tabuisiert werden von unseren Politikern.

Deutschland geht den falschen Weg. Deutschland entscheidet sich falsch.

Deutschlands politische Elite steuert – von der Finanzkrise getrieben – mehr unbewusst als bewusst einen verhängnisvollen Kurs. Sieben für die Zukunft der Nation existenzielle Fragen des Politischen sind aufgeworfen. Nicht eine dieser Fragen ist beantwortet. Schlimmer noch: Die dringend notwendige Debatte über die künftige Ausrichtung der Nation wird durch die politischen Eliten verweigert. Die Parteien sind ausschließlich macht- und pfründefixiert. Sie ignorieren die gesellschaftlichen und politischen Realitäten.